Crowdfunding Erfolgreich!

126 Unterstützer, 134% Daaaaaaaaanke!!!
Vorbei.
Unsere Crowdfundingkampagne ist vorbei.
Wir haben es tatsächlich geschafft. Im nächsten Jahr wird das neue Album „Das Leben danach“ auf Doppelvinyl erscheinen. Wir sind überglücklich und danken euch allen.
In den nächsten Tagen schicken wir euch ein Kärtchen.

Wir freuen uns auf die Einlösung der „Dankeschöns“. Momentan überlegen wir, wo das gemeinsame Abendessen und der „Secret-Gig“ veranstaltet werden können. Das sollen für uns alle besondere Abende und Begegnungen werden. Alle Zusammenkünfte werden aber erst Ende April/Anfang Mai stattfinden können. Wir laden euch dann noch einmal ein.
Die vorrätigen Alben und Poster verschicken wir gleich nach Weihnachten.

Das Crowdfunding war auf mehreren Ebenen bewusstseinserweiternd. Hier ein Verbalisierungsversuch von drei Ebenen:

1. KANAL hat eine Geschichte. Über das Nachdenken, wie man das Album und KANAL präsentieren kann, wurde mir erst richtig klar, an was wir da in den letzten zwei Jahren gearbeitet haben und welchen langen Weg wir zurückgelegt haben. Es heißt immer, dass man eine Geschichte erzählen müsse. Das hielt ich immer für eine Werbelüge, für eine ausgedachte Sache. Beim Verfassen der Social-Media-Texte und den Radiointerviews wurde mir bewusst, wieviel wir bisher schon gemacht und erlebt, und wie wenig davon wir erzählt haben. KANAL hat durch das Funding eine erzählbare Geschichte bekommen, die sich wahr anfühlt.

2. Wertsteigerung. Was für ein lustiges Wort. Durch die Geschichte sind wir auch als Band näher zusammengekommen. Es scheint mir, als ob wir die Musik, jetzt mit noch größerer Ernsthaftigkeit anfassen. Unser Zusammensein und unsere Proben wurden dadurch um eine Dimension erweitert. Toll, dass das Material, die Stücke diesen Bedeutungsansturm aushalten. Es ist ein Kreislauf. Man entdeckt die Geschichte der Stücke, die wiederum auf die Stücke einwirkt, sodass diese wieder etwas Neues erzählen.

3. Kommunikation. Wir hatten alle, denke ich, die Befürchtung, dass unser Crowdfunding wie eine Betteltour verstanden werden könnte, auf die auch entsprechend reagiert werden würde. „Die wollen nur Geld. Von mir bekommen sie gerade deshalb nichts. Was bilden die sich denn ein?“ Das ist auch vorgekommen. In den allermeisten Fällen waren unsere Unterstützungsanfrage und die Wertschätzung unserer Musik der Ausgangspunkt für ein Gespräch oder Wiedersehen. Ich bin total dankbar und froh darüber, über diesen Weg wieder etwas von alten Schulfreunden und anderen, verloren geglaubten Bekanntschaften gehört zu haben. Das ist in vielen Fällen ein Neuanfang.
Thank you!

Drei Personen soll an dieser Stelle besonders gedankt werden.
Dem Ideengeber Georg Kostron, der uns im Januar mit seinem erfolgreichen Crowdfunding zum „wilden Liederbuch“ gezeigt hat, dass man sich für eine fetzige und spannende Kampagne nicht verraten und verbiegen muss, sie sogar mit Lust und Freude durchführen kann. Georg hat auch bei uns mitgedacht und uns immer wieder beraten und kritisiert. Danke Dir!

Wir bedanken uns auch ganz doll bei Erik Silvester Kaufmann Fotograf
und Claudia Ohse, die mit uns das Vorstellungsvideo gedreht haben. Erik an der Kamera und die Schauspielerin Claudia als Regisseurin dahinter. Ihre Anweisungen waren unersetzlich. „Tobias. Gerade sitzen. Freundliches Gesicht!“ „Sarah du bist nicht mehr bei der Sache!“ „Zwischen diesen beiden Wörtern musst du eine Pause machen, sonst wirkt es nicht!“ oder : „Ich zeige dir die Rapunzeltürme an, dann musst du nicht auf das Blatt gucken.“ Ich möchte mir gar nicht vorstellen, was ohne euch aus dem Film geworden wäre.
Danke euch!!!

Wir sehen und hören uns alle hoffentlich im nächsten Jahr.
Bleibt gesund und habt trotz der angespannten Lage ein schönes Weihnachtsfest.
Alles Liebe,
Tobias, Sarah, Benjamin, Dennis und Felix